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CHRISTOPH SCHREMPF
Festveranstaltung zum 150. Geburtstag

am Di. 27.4. 2010, 20.00 Uhr, Stadthalle ALTE KELTER, Kleiner Saal, Besigheim
 
Christoph Schrempf war einer der wichtigsten geistigen Köpfe, den unsere Stadt hervorgebracht hat. Die Stadt Besigheim, die Evangelische Kirchengemeinde, das Christoph-Schrempf-Gymnasium und der Geschichtsverein organisieren gemeinsam eine Festveranstaltung. Den Festvortrag "Christoph Schrempf 1860-1944, Württembergischer Theologe - Kirchenrebell - Religionswissenschaftler" hält Dr. Rössler.

PROGRAMM:
Fly me to the Moon Big Band des Christoph-Schrempf-Gymnasiums; Leitung: Eva Schneider; Solistin: Katrin Weible
Begrüßung durch den Ersten Beigeordneten Klaus Schrempf Hinweis auf genealogische Abstammung bzw. Ahnengemeinschaft
Festvortrag von Dr. Andreas Rössler Christoph Schrempf, ein Leben in unerbittlicher Wahrhaftigkeit
Quando conveniunt (frei nach Carl Orff) Rhetorik-AG des Christoph-Schrempf-Gymnasiums; Leitung: Katja Teufel-Pevny
Besigheimer Rundfunk: Ein Reporter interviewt Chritoph Schrempf Theater-AG des CSG; (Sorouh Mirhosseini, Saskia Exner) Leitung: R. Schulz-Marquardt
Schlusswort durch Dekan Martin Luscher  
Everybody needs somebody Big Band des CSG


Bericht über die Veranstaltung im NEB vom 29.4.2010 S. 7 von Eva Riefer:
 

Geburtstagsständchen für den „schwäbischen Sokrates“
 

Festakt zum Gedenken an Christoph Schrempf, der vor 150 Jahren geboren wurde – Kreative Beiträge der Gymnasiasten

Barack Obamas Urahn hat in jüngster Zeit mehr Schlagzeilen gemacht. Doch Christoph Schrempf ist ein richtiger Sohn der Stadt - und es wert, dass man sich zu seinem 150. Geburtstag mit ihm auseinandersetzt, meinen nicht nur die Schüler des Christoph-Schrempf-Gymnasiums.

Am Vorabend des 150. Geburtstags des Religionsphilosophen Christoph Schrempf (1860 bis 1944) am 28. April hatten die Stadt, die evangelische Kirchengemeinde und der Geschichtsverein in die Stadthalle zu einem Festakt eingeladen. Den Ersten Beigeordneten Klaus Schrempf erfüllt es mit einem gewissen Stolz, den Namen des berühmtesten Sohns der Stadt zu tragen, sagte er in seiner Einführung - auch wenn die Verwandtschaft weitläufig ist. "Glaubensfragen sind in der Familie Schrempf Ursache für schicksalhafte Ereignisse", wusste er zu berichten. Die Familie siedelte sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Besigheim an, nachdem Kaiserin Maria Theresia die Protestanten aus Schladming am Dachstein vertrieben hatte. Als Handwerker, Weingärtner und 'Landwirte bestritten sie ihren Lebensunterhalt.

Christoph Schrempf hatte ein eher distanziertes Verhältnis zu seiner, Geburtsstadt. Der Vater, ein Säufer, hatte die Familie drangsaliert. Die Mutter, eine fromme Pietistin, floh mit den drei Kindern 1865 nach Kleiningersheim zu ihrem Bruder. Erst im hohen Alter freundete sich Schrempf wieder mit Besigheim an, erzählte Biograf Dr. Andreas Rössler.

Von Hermann Hesse verehrt

Als geistreicher Kirchenkritiker und Religionsphilosoph wurde Christoph Schrempf Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, Hermann Hesse verehrte ihn als den "schwäbischen Sokrates", doch eine einfache Persönlichkeit war er nicht: ein Querulant und Querkopf, kompromisslos und provokant in seinen Aussagen. „Christoph Schrempf kann nicht in jeder Hinsicht als Vorbild für die Jugend dienen", sagte Rössler mit Blick auf die Schüler im Publikum. An seiner Zivilcourage und seiner Ehrlichkeit könne man sich aber ein Beispiel nehmen.

So sah das auch die Theater-AG des Gymnasiums. Im .Bäsga Broadcaschting" (BBC) inszenierten sie ein Interview mit Christoph Schrempf. "Ich habe nicht für irgendwelche sensationslüsternen Menschen gelebt. Mir war die Wahrhaftigkeit wichtig", ließen die Schüler die Figur sagen. Und: "Es ist wichtig, selbst zu denken."

Die Rhetorik-AG brachte ein besonders kreatives Geburtstagsständchen: Die Worte Besigheim, Christoph Schrempf und 150 Jahre hatten sie frei nach Carl Orff zu einer rhythmischen Wort - Performance gemixt.

Melodisch beschwingt gestaltete die Big Band des Gymnasiums ihren Auftritt: “Fly me to the moon" und „Everybody needs somebody" spielten die jungen Musiker.

Angesichts des Festprogramms würde sich der » Stadtheilige" wohl im Grabe herumdrehen, meinte Dekan Martin Luscher und schmunzelte.

"Gefeiert von seiner mäßig geliebten Heimatstadt und der Kirche; der er den Rücken gekehrt hat." Die Institution hat sich mit dem Rebellen inzwischen versöhnt - sein runder Geburtstag ist sogar im offiziellen Kalender vermerkt. Das protestantische Dilemma zwischen dem freien Denken des Individuums und den Traditionen der kirchlichen Gemeinschaft habe Schrempf auf die Spitze getrieben, erklärte Luscher. Er empfahl die Lektüre der 16-bändigen gesammelten Werke Schrempfs. "Im Gymnasium sind sie verfügbar."

[Anmerkung des Webmasters: Unten ist eine Liste der Titel, die in der GVB-Mediathek ausgeliehen werden können.]

 

 

Wie Herr Luscher bereits im Festvortrag bemerkte, hat sich die Kirche an Schrempf so genähert, dass sogar im EGW ein großer Artikel, natürlich auch von unserem Fachreferent Herrn Dr. Rössler, veröffentlicht wurde:

 

Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg 16/2010, Seite 14-15

Vor 150 Jahren wurde der Theologe und Kirchenrebell Christoph Schrempf geboren

Es ging um die Wahrhaftigkeit

Es kommt selten vor, dass in Württemberg ein evangelischer Pfarrer fristlos aus dem Dienst entlassen wird, alle Pensionsansprüche verliert und mit seiner ganzen Familie (einer kranken Frau und damals drei Kindern) auf der Straße steht. So erging es am 3. Juni 1892 in Leuzendorf Christoph Schrempf.

  

Schrempfs Fall machte als .Apostolikumstreit" Furore. Der in Besigheim am 28. April 1860 Geborene war ein hochbegabter und ungemein wahrhaftiger Theologe und eine kantige Persönlichkeit.

Der Anlass des Streits mit der damaligen Kirchenleitung (dem königlich-württembergischen Konsistorium) scheint eher geringfügig zu sein. Am 5. Juli 1891 sollte Schrempf im Gottesdienst eine Taufe vornehmen. Als er sich in der Sakristei auf die Predigt über Matthäus 6,33 ("Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit") einstellte, entschied er sich aus Gründen der Wahrhaftigkeit, von nun an bei der Taufe das Apostolikum (das apostolische Glaubensbekenntnis) wegzulassen. Niemand bemerkte die Abweichung von der kirchlichen Ordnung. Schrempf zeigte sich selbst bei der Kirchenleitung an. Ohne die Antwort aus Stuttgart abzuwarten, teilte er seiner Gemeinde mit, er könne Aussagen wie "empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria", "aufgefahren in den Himmel" und "Auferstehung des Leibes" nicht mehr vertreten. Jetzt hielt die Gemeinde ihren Pfarrer für ungläubig und bat das Konsistorium, ihn abzuberufen.

 

Der Bruch mit der Landeskirche

Schrempf wurde in den Wartestand versetzt. Es kam zu einem Schriftwechsel. Schrempf war nicht zu Kompromissen bereit Sein Ton wurde immer schärfer. Schließlich warf er der Landeskirche vor, in ihr herrsche "eine böse sittliche Unordnung". Ihre Ordnung sei für die Pfarrer "eine Schlinge für das Gewissen". Damit war für die Kirchenleitung das Maß voll. Später gab Schrempf zu, es regelrecht auf den Konflikt mit der Kirche und auf seinen Hinauswurf angelegt zu haben.

Der tiefere Grund für den Streit war Schrempfs Forderung nach uneingeschränkter Wahrhaftigkeit auch in der Kirche. Die Pfarrer würden daran gehindert, ihre kritischen Einsichten, die sie sich in der theologischen Wissenschaft angeeignet haben, in Verkündigung und Unterweisung deutlich zu äußern und sie auch in die Gottesdienstgestaltung einzubringen.
Die Kirchenleitung versuche alle Gewissensbedenken der Pfarrer zu beschwichtigen und wolle jede Unruhe unter den Gläubigen vermeiden. Die Universitätstheologen hätten sich einer "heiligen Prostitution" verschrieben, indem sie um ihres ungestörten Arbeitens willen den von ihnen ausgebildeten kritisch denkenden Geistlichen nicht Schützenhilfe leisteten, wenn diese der Stimme ihres Wahrheitsgewissens folgen wollten. So seien die wissenschaftlich geschulten Pfarrer zur Heuchelei gezwungen, indem sie sich mit heimlichen gedanklichen Vorbehalten begnügen müssten. Schrempfs theologisch-liberale Gesinnungsfreunde wollten sich die Aussagen von Bibel und Bekenntnis symbolisch-gleichnishaft und nicht wortwörtlich aneignen und statt ihres Wortlauts ihren tieferen Sinn hervorheben. Auch das hielt Schrempf für unwahrhaftig. Von der Amtskirche forderte Schrempf klare Vorgaben, was verkündigt und gelehrt werden dürfe und was nicht, statt von ihr einfach eine möglichst große Freiheit bei der Auslegung der gemeinsamen evangelischen Glaubensgrundlagen zu erwarten.

Späte Folgen

Nicht zuletzt durch den "Fall Schrempf" angestoßen, kam es bis 1912 zu einigen Liberalisierungen in der württembergischen Landeskirche: Das bei der Taufe geforderte Ja zum Evangelium konnte sich nun "auf unseren christlichen Glauben" beziehen, statt auf den im Apostolikum formulierten Glauben. Die Norm der kirchlichen Verkündigung war nach der Pfarrer-Dienstanweisung von 1912 "die Heilige Schrift gemäß dem in der Reformation wieder ans Licht getretenen und insbesondere in dem Augsburgischen Glaubensbekenntnis bezeugten Verständnis des Evangeliums". Im Ausnahmefall konnte auch eine Taufe ohne Gebrauch des Apostolikums vollzogen werden.

"Alles ist gut"

Hätte Schrempf mit seinen Auffassungen doch noch einen Platz unter den kirchlichen Verkündigern und Lehrern haben können? Für ihn war Gott die Macht, die alles bestimmt und lenkt. Seine Devise lautete: "Ich lebe nicht; ich werde gelebt. Ich lasse mich leben". Jesus war für ihn Lehrer, Helfer, Heilender, der uns zum ewigen Leben vorangeht. Eine intensive Erwartung des ewigen Lebens, mit dem Grundsatz "Alles ist gut", verband sich für Schrempf mit der Allversöhnungslehre. Der Glaube bewegt sich nach Schrempf zwischen Zweifel, Vermutung, Hoffnung und Gewissheit hin und her. Derartige Auffassungen sind eigenwillig, vielleicht zuweilen einseitig. Aber sie haben im Rahmen einer evangelischen Grundübereinstimmung einen Platz.

Andreas Rössler

 

Stationen seines Lebens

1860: Am 28. April in Besigheim geboren

1865: Umzug nach Kleiningersheim

1873: Volksschullehrer-Seminar Tempelhof bei Crailsheim

1877: Lehrer an Hayer-Stäblerschen Elementarschule Stuttgart

1879: Studium der evangelischen Theologie in Tübingen

1883: Vikar in Mötzingen

1885: Repetent am Evangelischen Stift in Tübingen

1886: Pfarrer in Leuzendorf bei Blaufelden. - Heirat mit Elisabeth Grunsky (5 Kinder)

1890: Lizentiat (Doktor) der Theologie in Tübingen

1891: Am 5. Juli Taufhandlung  ohne Apostolikum in Leuzendorf

1892: Am 3. Juni fristlose Entlassung aus dem Kirchendienst; Umzug nach Cannstatt

1893: Herausgeber der Zeitschrift "Die Wahrheit"

1895: Lehrer für deutsche Sprache, Literatur und Mathematik an einer privaten Höheren Handelsschule in Stuttgart (bis 1906)

1906: Doktor der Philosophie in Tübingen - Habilitation für Philosophie an der Technischen Hochschule Stuttgart

1906-1921: (unbesoldeter) Privatdozent für Philosophie und Literatur an der Technischen Hochschule Stuttgart

1908: Heirat mit Elise Staub

1919: auch außerordentlicher Professor

1909: Austritt aus der Landeskirche - Übersetzung und Herausgabe der Gesammelten Werke von Sören Kierkegaard (bis 1922; zweite Auflage 1922-1925)

1926: Umzug nach Degerloch

1930-1940: "Gesammelte Werke" in 16 Bänden

1936: Heirat mit Elisabeth Werner

1944: Am 13. Februar in Stuttgart-Degerloch gestorben

Andreas Rössler wird 70

Andreas Rössler, von 1992 bis 2003 Chefredakteur des Evangelischen Gemeindeblattes für Württemberg, feiert am 18. April seinen 70. Geburtstag. Die Redaktion freut sich, aus diesem Anlass seinen Beitrag über Christoph Schrempf exklusiv veröffentlichen zu können. Redaktion und Verlag gratulieren Andreas Rössler und wünschen ihm im neuen Lebensjahrzehnt Gottes Geleit.

Andreas Rössler wurde 1968 zum Pfarrer der württembergischen Landeskirche ordiniert, zuvor hatte er in Tübingen, Edinburgh, Göttingen und in den USA studiert. 1971 wurde er in Tübingen zum Doktor der Theologie promoviert. Er war Pfarrer in Stuttgart-Asemwald und danach Leiter der Abteilung Theologische Studien beim Evangelischen Gemeindedienst der Landeskirche ehe er die redaktionelle Verantwortung für das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg übernahm.

Buch-Tipp

Andreas Rössler: Christoph Schrempf (1860-1944). Württembergischer Theologe, Kirchenrebell und Religionsphilosoph. Ein Leben in unerbittlicher Wahrhaftigkeit.

Stuttgart 2010, 86 Seiten, ISBN 978-3-923107-53-T

Zu beziehen ist diese Schrift in jeder Buchhandlung, beim Landeskirchlichen Archiv Stuttgart (Balinger Str. 33/1, 70567 Stuttgart), beim Gemeindeblatt-Bestell- Telefon 0711-60100-28. Ausleihen oder kaufen können sie das Werk auch in der GVB-Mediathek dienstags im Steinhaus, Besigheim.

Die Famile SCHREMPF ist heute noch in Besigheim vertreten. Es sind aber auch einige Vorfahren von Christoph Schrempf bekannt. E. Brick hat mit Daten aus Besigheimer Geschichtsblätter Nr. 21 Listen erstellt und bittet, ggf. Korrekturen und Ergänzungen an Brick.Ebe@t-online.de schicken.

Vorfahren von

CHRISTOPH SCHREMPF

 Ahnengemeinschaft

von Klaus Schrempf und Georg "Christoph" Schrempf

Nachkommen von

CHRISTOPH SCHREMPF

Generation  1

 1 Georg "Christoph" Schrempf

* 28.04.1860 Besigheim. + 13.02.1944 Stuttgart._

 Generation  2

 2 Christian Schrempf

* 09.04.1831 Besigheim. + 28.08.1889 Besigheim.

  mit

3 Luise Margarethe Häusler

* 12.05.1829 Kayh. + 22.11.1898 Stuttgart.

Kinder: 

Christoph F. * 02.01.1857 Besigheim. + 25.04.1857 Besigheim.

Christian Friedrich * 24.02.1859 Besigheim. + 08.01.1912 Stuttgart.

Georg "Christoph" (siehe Ahn 1)

Luise Katharina * 02.03.1863 Besigheim. + 14.08.1863 Besigheim.

Gustav Adolf * 13.05.1864 Besigheim. 

Generation  3

 Hambacher (Hambader)

  mit

5 Christiane Schrempf

* 12.05.1803.

Kinder: 

Christian (siehe Ahn 2)

Samuel Tobias * 31.12.1834 Besigheim.

Christiane Luise * 03.10.1839 Hohenstein.  

Generation  4

 10 Joh. Christian Schrempf

* 03.11.1772 Besigheim. + 20.03.1809 Besigheim.

  mit

11 Katharina Barbara Merkle

* 16.01.1760 Besigheim. + 17.04.1830 Besigheim.

Kinder: 

Christiane Dorothee * 05.05.1799 Besigheim.

Christiane (siehe Ahn 5) 

Generation  5

 20 Jakob Schrempf

* 09.01.1734 Besigheim. + 23.01.1803 Besigheim.

  mit

21 Maria Barbara Eberle

* 20.12.1733 Besigheim. + 09.04.1802 Besigheim.

Kinder: 

Sigmund Konrad * 06.02.1760 Besigheim.

Loise Dorothea * 08.09.1764 Besigheim. + 21.04.1814 Besigheim.

Johann Jakob * 27.10.1767 Besigheim. + 14.12.1833 Besigheim.

Joh. Christian (siehe Ahn 10) 

Generation  6

 40 Joseph Schrempf

* 1701. + 12.02.1773 Besigheim. 

 mit

41 Katharina Barbara Zehender

* 08.03.1704 / 1705 Besigheim. + 05.02.1779 Besigheim.

Kinder: 

Elisabeth K. * 26.04.1733 Besigheim. + 17.03.1783 Besigheim.

Jakob (siehe Ahn 20)

Maria Agnes * 06.01.1737 Besigheim. + 03.12.1811 Besigheim.

Joseph * 27.06.1744 Besigheim. + 04.06.1807 Besigheim.

Ludwig Alexander * 17.12.1746 Besigheim. + 10.05.1819 Besigheim. 

Generation  7 

80 Johann Georg Schrempf

* 1658 Besigheim ?. + 07.01.1711 / 1712 Bissingen. 

 mit

81 Anna Margaretha Stoll

* 05.04.1666. + 19.08.1735 Bissingen.

Kinder: 

Joseph (siehe Ahn 40)

Johann Christoph * 18.07.1704 Bissingen. + 02.09.1780 Bissingen. 

82 Johann Jakob Zehender

* 06.12.1668 Besigheim. + 01.02.1714 / 1715 Besigheim. 

 mit

83 Katharina Barbara Herrmuth

* 1669. + 03.03.1714 / 1715 Besigheim.

Kind: 

Katharina Barbara (siehe Ahn 41)

Generation  8

 160 Sixt Schrempf

  mit

161 Anna Sabina

+ 03.01.1688 Bissingen.

Kind: 

Johann Georg (siehe Ahn 80)

 

 

162 Peter Stoll

Kind: 

Anna Margaretha (siehe Ahn 81)

 164 Eberhard Zehender

* 13.12.1627 Besigheim. + 16.09.1667 Besigheim.

  mit

165 Margarethe

Kind: 

Johann Jakob (siehe Ahn 82)

 166 Hans Herrmuth

Kind: 

Katharina Barbara (siehe Ahn 83)

Generation  9

 328 Johannes Zehender

* 06.09.1601 Besigheim.

  mit

329 Anna Maria

Kind: 

Eberhard (siehe Ahn 164)

 

  0  "Klaus" Eugen Schrempf

             * 29.03.1956                                           

  1  Eugen Schrempf

             * 31.10.1924                                           

  1  Marie Adler

             * 20.07.1925                                           

  2  Wilhelm Gottlieb Schrempf                               0 Georg "Christoph" Schrempf

             * 06.11.1893 + 08.11.1972                        * 28.04.1860 + 13.02.1944

  2  Luise Gerstetter

             * 09.11.1900 + 18.05.1976                       

  3  Wilhelm Schrempf                                            1 Christian Schrempf

             * 26.11.1862 + 16.09.1934                        * 09.04.1831 + 28.08.1889

  3  Katharina G. Semmler                                      1 Luise Margarethe Häusler

             * 06.02.1868 + 17.03.1955                        * 12.05.1829 + 22.11.1898

  4  Georg Konrad Schrempf                                  2  Hambacher

             * 04.05.1826 + 12.02.1898                        * 

  4  Marie Friderike Bronner                                    2 Christiane Schrempf

             * 28.03.1826 + 22.03.1881                        * 12.05.1803

  5  Johann Konrad Schrempf                                 3 Joh. Christian Schrempf

             * 08.02.1785 + 24.06.1847                        * 03.11.1772 + 20.03.1809

  5  Marie Agnes Joos                                            3 Katharina Barbara Merkle

             * 19.05.1786 + 07.04.1865                        * 16.01.1760 + 17.04.1830

  6  Joseph Schrempf                                            4 Jakob Schrempf

             * 27.06.1744 + 04.06.1807                        * 09.01.1734 + 23.01.1803

  6  Regine Gerstetter                                             4 Maria Barbara Eberle

             * 19.02.1750 + 22.09.1807                        * 20.12.1733 + 09.04.1802

             Gemeinsamer Ahn ist Joseph Schrempf * 1701 + 12.02.1773

 1.Generation

 

 

 1- 1      Georg "Christoph" Schrempf * 28.04.1860 in Besigheim + 13.02.1944 in Stuttgart Berufe: 1886 Pfarrer in Leuzendorf. Existentialphilosoph . Professor in Stuttgart.Von 1893 bis 1897 Zeitschrift "Die Wahrheit" Herausgeber . 1. oo 25.11.1886  mit Elisabeth Grunsky * 12.02.1864 in Schornbach + 17.05.1907 in Esslingen; 2. oo 1908 mit Elise Staub 1860-1935; 3. oo 1936 mit Elisabet Werner 1890-1948 

 

 

 2.Generation

 

 

 2- 1.          Hilde Schrempf * 27.10.1887 in Leuzendorf + 23.03.1920 in Beinberg (Schwarzwald) oo 31.03.1917  Stuttgart mit Fritz Klein * 09.12.1881 + 24.06.1928  Beruf: Lehrer in Beinberg (Schwarzwald).

 

 2- 2.          Gertrud Schrempf * 27.10.1888 in Leuzendorf + 19.01.1961  1. oo 09.04.1912  mit Emil Messner (Meßner) * 16.03.1886 in Stuttgart  Titel: Dr. med. vet. in Montevideo. 2. oo 03.02.1947  Stuttgart mit Carl B. Huppenbauer * 05.04.1884 + 03.02.1947 (1959) in Stuttgart Beruf: Arzt in Afrika.

 

 2- 3.          Erich Schrempf * 07.06.1890 in Leuzendorf + 04.01.1940 in Kronenburg Beruf: Regierungsbaumeister in Konstanz. oo 1920 Anhausen mit Ida Schellinger * 23.11.1897 +1984

 

 2- 4.          Edith Schrempf * 16.04.1893 in Cannstatt + 29.09.1913 in Esslingen

 

 2- 5.          Gerhardt Schrempf * 15.02.1895 in Cannstatt + 21.08.1916 gefallen in Perannr

 

 

 3.Generation

 

 

Kinder der Hilde Schrempf ( 2- 1.)  oo 1917  Stuttgart mit Fritz Klein

 3- 1. 1.           G. K. * 1918 in Beinberg (Schwarzwald) + 1944 in Ostsee oo  mit H. P. * 1920 +1958

 

 

Kinder des Erich Schrempf ( 2- 3.)  oo 1920 in  Anhausen mit Ida Schellinger

 3- 3. 1.           E. S. * 1921 in Esslingen  oo  mit W. H. * 1918 in Konstanz  Beruf: Redakteur +1965.

 

 3- 3. 2.           E. S. * 1926 in Konstanz  Beruf: Putzmacherin +2009

 

 

 

 

 

 

CHRISTOPH  SCHREMPF

 

 

 

 

 

 

  

Titel zum Thema SCHREMPF, die in der GVB-Mediathek zu entleihen sind:

Autor

Titel

 

Christoph Schrempf; gesammelte Aufsätze (Christpoh-Schrempf-Gymnasium; Wikipedia)

Haußmann, Martin

Familie Herbst in Besigheim - Nachkommen von Sixt und Anna Sabina Schrempf (Christoph Schrempf - Vor- und Nachfahren)

Hesse; Engel; Schieber; Nestle; Stäbler; Herzog; Häring; Owlglaß

Im Bann des Unbedingten - Christoph Schrempf zugeeignet - von Hermann Hesse u.a.

Nestle, Engel, Kohlstädt

Abschied von Christoph Schrempf - Worte des Abschieds im Krematorium des Pragfriedhofs Stuttgart am 16. Februar 1944

Rössler, Andreas

Christoph Schrempf 1860-1944 - Württembergischer Theologe, Kirchenrebell und Religionsphilosoph - Ein Leben in unerbittlicher Wahrhaftigkeit

Rössler; Bertheau;Tuffentsammer; Bentele; Haußmann

Christoph Schrempf 1860-1944 - Ein Sohn unserer Stadt

Schrempf, Christoph

Aus der Zeit - für die Zeit; 7 Reden v. C. Schrempf

Schrempf, Christoph

Drei Religiöse Reden, 3. durchges. Aufl.

Schrempf, Christoph

Gegen den Strom - Reden, Aufsätze, Briefe, Glossen von Chr. Schrempf

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  1. Kirchliches

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  2. Noch im Banne der Kirche

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  3. Noch im Banne der Moral

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  4. Über den Rubikon

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  5. Auseinandersetzungen I Kant-Lessing

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  6. Auseinandersetzungen II Goethe

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  7. Diesseits u. Jenseits I Noch diesseits - schon jenseits

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  8. Diesseits u. Jenseits II Schon jenseits - noch diesseits

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke  9. Auseinandersetzungen III Sokrates, Nietzsche, Paulus.

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke 10. Auseinandersetzungen IV Kierkegaard I

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke 11. Auseinandersetzungen IV Kierkegaard II

Schrempf, Christoph

Gesammelte Werke 12. Auseinandersetzungen IV Kierkegaard III

Schrempf, Christoph

Lessing

Schrempf, Christoph

Martin Luther aus dem Christlichen ins Menschliche übersetzt - Ein Versuch von C. S.

Schrempf, Christoph

Menschenloos - Hiob, Ödipus, Jesus homo sum; 2. verb., durch e. Nachwort vermehrte Aufl.

Schrempf, Christoph

Natürliches Christentum - Vier neue religiöse Reden

Schrempf, Christoph

Schrempf, Christoph - Gesammelte Werke in 12 Bänden

Schrempf, Christoph

Sokrates - Seine Persönlichkeit und sein Glaube

Schrempf, Christoph

Vom öffentlichen Geheimnis des Lebens

Schrempf, Christoph

Vom öffentlichen Geheimnis des Lebens; 2. Aufl.

Schrempf, Christoph

Vom öffentlichen Geheimnis des Lebens; 2. Aufl.

Schrempf, Christoph

Württemberg. Monatsschrift im Dienste von Volk und Heimat, April 1930

Schrempf, Christoph

Zur Pfarrersfrage - Zwei offene Briefe

Schrempf, Christoph

Zur Reform des evangelischen Pfarramts - Aufsätze und Reden von C.S.

Schrempf, Christoph

Akten zu meiner Entlassung aus dem Württ. Kirchendienst - mit einem kurzen Vorbericht

Schrempf, Christoph

Religion ohne Religion; 1-3

Schrempf, Christoph

Religion ohne Religion; Eine Auswahl von Otto Engel, Bd. 1

Schrempf, Christoph

Religion ohne Religion; Eine Auswahl von Otto Engel, Bd. 2

Schrempf, Christoph

Religion ohne Religion; Eine Auswahl von Otto Engel, Bd. 3

Schrempf, Christoph

Abschied von Christoph Schrempf

Schrempf, Christoph

Die Wahrheit - April-September 1894

Schrempf, Christoph

Die Wahrheit - Halbmonatsschrift zur Vertiefung in die Fragen und Aufgaben des Menschenlebens April-September 1896

Schrempf, Christoph

Die Wahrheit - Halbmonatsschrift zur Vertiefung in die Fragen und Aufgaben des Menschenlebens Oktober 1894-März 1895